Über

Kanzelrede

Lie­be Gemein­de, lie­be Lese­rin­nen und Leser,

ich schrei­be die­se Zei­len nicht, um von mir groß zu reden, son­dern um Zeug­nis zu geben von dem, der allein groß ist: Jesus Chris­tus, der gekreu­zig­te und auf­er­stan­de­ne Herr. Wenn ich hier „Über mich“ sage, dann mei­ne ich: Über das, was Got­tes Wort an mir getan hat – und was es wei­ter­hin tut.

Ich bin ein evan­ge­lisch-luthe­ri­scher Christ, der sich gebun­den weiß an die Hei­li­ge Schrift Alten und Neu­en Tes­ta­ments als die allei­ni­ge, kla­re und genü­gen­de Offen­ba­rung Got­tes. Die Bibel ist nicht nur Inspi­ra­ti­ons­quel­le oder reli­giö­ses Kul­tur­gut – sie ist Got­tes leben­di­ges Wort, das rich­tet und ret­tet, trös­tet und ermahnt, zer­bricht und neu macht.

Mein theo­lo­gi­sches Fun­da­ment sind die fünf Solas der Refor­ma­ti­on:

Sola Scrip­tu­ra – Allein die Schrift: Die Hei­li­ge Schrift ist die höchs­te Auto­ri­tät für Leh­re, Leben und Glau­ben. Nicht Zeit­geist, nicht per­sön­li­che Erfah­rung, nicht kirch­li­che Mode – son­dern Got­tes Wort ent­schei­det. Dar­um sind mei­ne Blog­bei­trä­ge bibel­zen­triert, text­nah und bemüht, den Zusam­men­hang der Schrift ernst zu neh­men.

Solus Chris­tus – Allein Chris­tus: Jesus Chris­tus ist der ein­zi­ge Mitt­ler zwi­schen Gott und Mensch. Kein ande­rer Name ist uns gege­ben zum Heil. Jede Pre­digt, jede Aus­le­gung, jeder Gedan­ke muss letzt­lich auf ihn wei­sen: auf sein stell­ver­tre­ten­des Lei­den, sein voll­kom­me­nes Opfer und sei­ne herr­li­che Auf­er­ste­hung.

Sola Gra­tia – Allein aus Gna­de: Wir ste­hen vor Gott nicht auf­grund unse­rer Fröm­mig­keit, Moral oder Leis­tung. Wir ste­hen vor ihm allein aus Gna­de. Die­se Gna­de ist unver­dient, frei und ret­tend. Sie ist kein Zusatz zu unse­rem Bemü­hen, son­dern Got­tes sou­ve­rä­nes Han­deln an ver­lo­re­nen Men­schen.

Sola Fide – Allein durch den Glau­ben: Der Mensch wird gerecht vor Gott allein durch den Glau­ben – nicht durch Wer­ke des Geset­zes. Die­ser Glau­be ist kein mensch­li­ches Werk, son­dern Ver­trau­en auf Chris­tus, gewirkt durch den Hei­li­gen Geist. Er hält sich an Got­tes Ver­hei­ßung und ruht in Chris­ti voll­brach­tem Werk.

Soli Deo Glo­ria – Gott allein die Ehre: Alles, was wir sind und tun, soll zur Ehre Got­tes gesche­hen. Theo­lo­gie ist kei­ne Büh­ne für Selbst­dar­stel­lung, son­dern Dienst am Wort. Wenn mei­ne Bei­trä­ge etwas bewir­ken, dann möge Gott allein die Ehre dafür emp­fan­gen.

Warum dieser Blog?

In einer Zeit der Ver­un­si­che­rung, theo­lo­gi­scher Belie­big­keit und geist­li­cher Ober­fläch­lich­keit möch­te ich Raum schaf­fen für:

  • gründ­li­che Bibel­aus­le­gung
  • luthe­ri­sche Bekennt­nis­treue
  • seel­sor­ger­li­che Klar­heit
  • chris­to­zen­tri­sche Ver­kün­di­gung
  • apo­lo­ge­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung

Mei­ne Bei­trä­ge ver­ste­hen sich als Kan­zel­re­de im digi­ta­len Raum: ernst­haft, schrift­ge­bun­den, evan­ge­li­ums­zen­triert. Ich glau­be, dass Got­tes Wort auch heu­te noch Kraft hat zu ret­ten, zu erneu­ern und Gemein­den zu bau­en. Nicht durch mensch­li­che Stra­te­gien, son­dern durch die Tor­heit der Pre­digt.

Persönliches Bekenntnis

Ich weiß mich selbst als Sün­der gerecht­fer­tigt allein durch Chris­tus. Ich lebe aus der täg­li­chen Buße und der täg­li­chen Rück­kehr zum Evan­ge­li­um. Ich ste­he in der Tra­di­ti­on der luthe­ri­schen Bekennt­nis­schrif­ten und sehe in ihnen eine treue Aus­le­gung der Hei­li­gen Schrift. Mein Wunsch ist es, dass die­ser Blog nicht um mei­ne Per­son kreist, son­dern um Got­tes Wahr­heit. Möge jeder Bei­trag dazu die­nen, Chris­tus kla­rer zu erken­nen, Got­tes Gna­de tie­fer zu erfas­sen und im Glau­ben gestärkt zu wer­den. Denn wir pre­di­gen nicht uns selbst, son­dern Jesus Chris­tus, dass er der Herr ist.

In die­sem Sin­ne:
Gott befoh­len – und Gott allein die Ehre.

Soli Deo Glo­ria.